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Das Backhaus 10

Babes

Das Backhaus 10
Anbauten

Wir waren gerade dabei, zu dritt hinter dem Haus die Fundamente für die Hauserweiterung aus zu graben, als Jessica nach drei Wochen zum ersten Mal aus dem Haus trat. Sie schwankte noch und blinzelte in die Sonne.

„Was macht ihr hier eigentlich, bei eurem Lärm kann ich überhaupt nicht denken.“
„Wir bauen an“, sagte Katy. „Es mag zwar verlockend klingen, mit euch beiden auf ewig ein Bett zu teilen, spätestens beim Schreibtisch hört der Spaß auf. Das Haus ist zu klein, wir brauchen mehr Platz. Und ich will eine Badewanne.“
„Und wenn du was willst, bekommst du es auch“, zickte Jessica.
„Du hast doch auch genau das bekommen, was du wolltest“, stichelte Katy zurück. „Abgesehen davon können wir dir dann auch nicht mehr auf den Wecker gehen, wenn du schreibst. Was macht dein Buch?“
„Fertig“, sagte Jessica. „Freiwillige vor zum Kontrollieren.“
„Wenn du meinen Hammer übernimmst, mache ich mich sofort dran.“
„Jessica übernimmt noch gar nichts“, sagte ich bestimmt. „Bevor nicht die letzte Wunde verheilt ist. Ich kämpfe doch nicht drei Wochen gegen ihre Entzündungen, nur damit sie sich die Wunden jetzt wieder aufreißt.“
„Warum, sie steht doch auf den Schmerz“, sagte Alina, während sie mit Brettern aus dem Baulager zurück kam. „Wenn die sich auf die Finger haut, muss ich anschließend wieder ihre Hose waschen.“

Sie meinte es scherzhaft, auch wenn es sich jetzt anders liest. Normalerweise wechselten wir uns mit waschen ab. Aber durch Jessicas Blut-Engel-Erlebnis war sie erst zwei Wochen von uns zu strikter Bauchlage verurteilt worden und anschließend durfte sie auch nur auf einem Hüpfball hocken. Sie hatte sich einen mit so zwei Griffen bestellt und ich vermutete, dass sie damit das Sexverbot umging. Aber das musste sie selber wissen, war ja schließlich alt genug. Jedenfalls wuschen wir für sie mit und merkten so dann auch, dass sie bei so manch einer Berührung nur aus der Erinnerung heraus heftig gekommen war.

„Ich kann mich ja ausziehen“, sagte sie. „Dann musst du gar nichts waschen.“
„Das könntest du dich wirklich mal“, sagte nun Katy in einem eher besorgten Tonfall.

Jessica schaute erst und zuckte dann mit den Schultern, was sie aber das Gesicht verziehen ließ. Wir halfen ihr aus den Kleidern. Nach wie vor war ihr Rücken ein einziges großes Pflaster. Die an ihren Beinen waren mittlerweile ab. Vorsichtig lösten wir die Aufkleber und am Knirschen ihrer Zähne war zu entnehmen, dass dies nicht angenehm war.

„Das tut mir wirklich Leid, dass dies schmerzt“, sagte Katy.
„Dir glaube ich das sogar“, sagte Jessica. „Aber dass ihr mich mit Schweinefilet hintergangen habt, das war so nicht abgemacht.“
„Ganz ehrlich“, sagte Katy. „Ich möchte kein Mensch mehr essen. Die Fantasie war solange cool und lustig, bis ich sie gesehen habe. Und abgesehen von dir, bei dem ich jeden Tag sehe, was du isst und nicht isst und was du sonst noch so treibst und mit wem, weiß man das bei anderem Menschen nicht. Und deshalb bleibe ich bei Tieren. Entschuldigung.“
„Dafür musst du dich doch nicht bei mir entschuldigen“, sagte Jessica und wollte sie umarmen. Das Pflaster indes verhinderten die halbe Bewegung.
„Ihr habt mir trotzdem eine geile Show geliefert. So mega hart abgegangen bin ich noch nie und werde es wohl nicht mehr.“
„Könntest du schon“, sagte Katy. „Du hast ja noch eine Vorderseite.“

Jessica verzog das Gesicht.

„Frühestens in fünf Jahren. Wenn ich wieder ein anderes Gefühl im Rücken habe außer Schmerz. Ich möchte schon noch auf einer Seite liegen können. Au.“

Ich hatte das Pflaster mit einem Ruck von ihrem Rücken entfernt. Darunter sah es im Großen und Ganzen gut aus. Die Haut war wieder auf ihrem Rücken festgewachsen und auch die Stellen, die danach nur rohes Fleisch gezeigt hatten, hatten eine neue Schicht Gewebe drauf. In ein paar Monaten würde man es als weisse Linien und Flächen sehen können. Das Bild von fast unsichtbaren Engelsflügeln wäre dann perfekt.

„Andrew?“
„Ja“, sagte ich verträumt.
„Wenn du Jessica ficken willst, tu dir keinen Zwang an. Wir arbeiten derzeit weiter“, sagte Katy.

Ich schaute nach unten und sah die Beule.

„Ja bitte“, sagte jetzt auch Jessica. „Ich bin schon voll auf Entzug.“

Sie drehte mir den Rücken zu und spreizte die Beine. Es war deutlich zu sehen, dass sie es wirklich erwartete. Ihre Scham war geschwollen und nass.

„Wie du es möchtest“, sagte ich und schob sie sanft Richtung Hauswand, wo sie sich abstützen konnte.
„Bereit?“ fragte ich.
„Mehr als das, Schatz.“

Sie wackelte auffordernd mit dem Hintern. Ich nahm die Einladung an, indem ich meinen Schaft und meine Eichel erst ausgiebig an ihrem Saft einschmierte und dann in sie drang.

„So schön“, seufzte sie.

Leise und fast wie eine Streicheleinheit verwöhnte ich sie mit meinem Lustspender. Dabei fuhr ich mit meinem Finger die unversehrt gebliebene Haut auf ihrem Rücken entlang, was sie zum einen kitzelte und zum anderen Schmerzen wegen der durchtrennten Nerven bereitete. Lustvolle Schmerzen, die sie begehrte, und es lieber sehen würde, wenn ich sie jetzt schlagen würde. Aber das tat ich nicht.
Ich kitzelte sie nur, streichelte sie und fuhr mit ihren Fingern durch das mittellange Haar. Und obwohl sie am meisten auf das Harte stand, kam sie jetzt fast so heftig, wie sie in der Nacht vor drei Wochen gekommen war. Ich musste sie auffangen, damit sie nicht in den Dreck sackte. Ich hob sie vorsichtig auf die Schulter und sagte den anderen ich käme gleich wieder.

„Lass dir Zeit“, grinsten die.

Aber Zeit hatten wir nicht wirklich. In nur vier Wochen hatten wir auf dem Hof die große Doppelparty. Bis zu diesem Zeitpunkt sollte das erweiterte Haus stehen. Ich wollte die Gäste nicht unbedingt in Zelten unterbringen. Auch war noch nicht klar, ob Alina noch dabei sein würde oder nicht. Ihrem Wunsch zu erfüllen war dabei noch das schwerste. Sie wollte ihr Leben beendet sehen, aber sie konnte es nicht selber und aus diesem Grund sollten wir es für sie tun. Mit wir, war einer der Monster gemeint. Katy oder ich. Jeder von uns beiden hatte einen Menschen auf dem Gewissen. Katy hatte diese Hannah von ihrem Kopf befreit. Ich hatte Helmut mit einem Wolfsgebiss die Kehle zerfetzt. Für die Welt wären wir Mörder, wenn sie uns erwischt hätten.

Aber es war das eine, einen potentiellen Mörder zur Strecke zu bringen. Es war etwas vollkommen anderes, einen Menschen zu töten, der Teil der Familie geworden war. Alina, die mit ihrer Anwesenheit uns alle bereichert hatte, auch wenn sie das nicht ganz so sah. Sie konnte am besten von uns allen mit den Schafen umgehen. Als die diesjährigen Lämmer kamen, hätte ich nicht gewusst, was ich ohne sie getan hätte.
Es war nicht so wie mit den anderen, was die Liebe anging. Ich hatte zwar gelegentlich auch Sex mit ihr, der hielt sich jedoch wirklich sehr in Grenzen. Ein oder 2 mal im Monat war das höchste der Gefühle.
Bei Katy war das mit dem Sex auch nicht mehr so stark, vor allem jetzt, wo man sehr deutlich erkennen konnte, dass wir weiteren Zuwachs erhielten. Eine Untersuchung beim Arzt hatte ergeben, dass es entweder ein Freund oder Helmut war, der der Erzeuger des kleinen Mädchens war, dass da kommen würde.

„Also wenn ich mir das aussuchen kann, dann wohl eher Helmut als der blöde Arsch“, meinte Katy. „Der hat anschließend in der Schule voll den Macker gemacht, er hätte es geschafft, die Schulstreberin flach zu legen. Ich habe so getan, als wüsste ich von nichts. und dann hat er meine nackte Pussy mit meinem Gesicht im Hintergrund ans schwarze Brett gehangen.“
„Und dann bist du abgehauen.“
„Ich brauchte Urlaub.“
„Ein Jahr vor dem Abitur.“
„Das kann ich noch machen, wenn ich 20 bin. Das entspricht 2 mal Sitzenbleiben. obwohl… danach könnte ich sogar noch mit 23 in die Regelschule für mein Abitur. Das könnte sogar Alina.“
„Dafür bin ich nicht klug genug“, sagte die.
„Ich weiß, dass dies nicht wahr ist. Ich weiß, dass tief in dir ein Schatz liegt, den man in deinem Fall mit einem Vorschlaghammer aus seinem Panzer brechen muss.“
„Das meint ihr. Nennt mir eine Sache, die ich besser kann als eine von euch.“
„Andrews Baupläne lesen. Oder wer hat das Baumaterial bestellt. Oder das Futter für die Schafe. Oder die neuen Klingen für die Schermaschinen. Wer hat heimlich still und leise, ohne das wir was mitbekamen, alle Schafe geschert? Das sind deine Talente. Und sag jetzt nicht, dass das nicht stimmt.“
„Aber das ist doch nichts. Nichts womit ich außerhalb dieses Ortes etwas werden könnte.“
„Und warum musst du außerhalb dieses Ortes was werden?“
„Weil…“, ihr gingen die Begründungen aus. Es schien so, als hätte sie nie ernsthaft darüber nachgedacht, dass sie auch einfach hier bleiben könnte.
Dann schüttelte sie den Kopf. „Nein“, sagte sie. „Es ist nicht genug.“

Später saß ich mit Jessica alleine auf einem Baumstamm im hinteren Teil meines Grundstückes.
„Kannst du mir nochmal genau sagen, für wen du dein Haus ausbaust?“
„Für dich, Katy und ihre kleine, für gelegentliche Gäste und für Alina.“
„Du willst also Mormone werden, oder ist es einfach, weil du nicht loslassen kannst.“

Das war eigentlich genau der Punkt. Ich mochte sie einfach alle. Wenn es nach mir ginge, würde ich keine von den dreien wieder gehen lassen, auch wenn es vor allem bei Katy auch immer komisch war, weil sie so jung war. Ich führte mich teilweise wie ihr Vater auf und wurde anschließend von Jessica zurück gepfiffen.

„Du solltest dich vielleicht mit dem Gedanken abfinden, dass nicht alle bei dir bleiben.“
„Ich kann sie nicht töten, das kann Katy auch nicht. Das mit dem ich schiebe sie in den Backofen und wir machen einen Pulled aus ihr, das ist längst vom Tisch.“
„Und was willst du machen, sie auf ewige Zeiten vertrösten? Sie vor die Tür setzen und warten, bis sie mit irgendeiner Droge durch Zufall stirbt. Als Randnotiz im Lokalteil?“
„Mensch Jessica ich weiß es nicht. Manchmal denke ich, es wäre das beste, ich hätte sie nie reingelassen.“
„Sie ist daran nicht schuld. Das ist dein Helferkompex.“

Ich ließ die Schultern sinken.

„Du solltest sie verkuppeln“, kam eine Stimme von hinter mir.

Katy kam zu uns und setzte sich neben uns.

„Wie meinst du das?“
„Sie trauert um ihre verlorene Familie. Sie trauert, dass sich niemand für sie interessiert. Sie wäre so gerne Normal. Mit Freund und so.“
„Und wo soll ich so etwas hernehmen?“
„Frag deine Lektorin.“
„Warum gerade sie?“
„Sie kommt von hier, sie kennt bestimmt das eine oder andere einsame Herz. Und die laden wir zum Fest ein und schauen, wer sich als kompatibel herausstellt.“
„Und dann? In einem Hotelzimmer einschließen und warten, bis sie schwanger ist und nicht mehr weg kann?“
„Wenn das geht. Aber vielleicht könnte er sie einfach aktiv retten.“
„Du willst jemanden aktiv mit in unsere Abmachung reinziehen?“
„Ich bin mir sicher, das ist keine tolle Idee. Wenn da von irgendwas zu viel rauskommt, dann ist Andrew so was von dran“, bemerkte Jessica.
„Und ich erst“, sagte Katy.
„Du glaubst, Andrew würde das zulassen?“

Katy sah zu uns und schüttelte dann den Kopf.

„Aber trotzdem, da gibt es eine blutige Fantasie, die ich noch ausleben möchte.“

Wir schauten Katy fragend an.

„Ich möchte auf die Jagd gehen. Mit Armbrust und Messern.“
„Du willst Alina erjagen?“
„Ja, ich will einen Menschen jagen, ich will wissen, wie echte Angst riecht. Von dir weiß ich, wie Schmerzgeilheit riecht.“
„Du bist nicht normal.“
„Das ist Andrew auch nicht, bei ihm habe ich das das erste mal gelesen.“

So beschlossen wir, dass wir Alina zu einem Retter hintreiben würden, in der Hoffnung, dass dies funktionierte und das die Entscheidung, wer es den sein würde, aus dem Fest entstand.

3 Wochen später waren wir doch tatsächlich fertig. Von dem kleinen Backhaus war nur noch auf der Vorderseite etwas zu sehen. Im hinteren Teil war es nun drei Stockwerke hoch. Da wo früher mein Schreibtisch stand war eine erweiterte Wohnküche. Die Schreibtische tummelten sich auf der ehemaligen Bettebene und die Schlafebene war nun ganz oben. Diesmal mit einem Gäste/Kinder Bereich. Aber der zentrale Blickfang war nach wie vor der Backofen. Jessica stand gerade mit einer Kamera davor, als ich eintrat.

„Was machst du da?“
„Ich brauch noch ein Coverbild und Alina war so freundlich schon einmal Probe zu liegen.“

Ich sah an ihr vorbei in den kalten Ofen und sah dort Allina nackt mit einem Bratthermometer im Hintern.

„Netter Anblick“, sagte ich. „Das kommt auf dem Cover bestimmt gut rüber. Ich hoffe du zahlst ihr Tantiemen für das Bild.“
„Klar. 1 % vom Erlös.“
„Das ist viel. Wie viel hast du mit deinem letzten Buch gemacht?“
„1000?“
„Wären immerhin 10 Euro“, grinste ich.
„Das wäre mehr, wenn mein Verleger nicht so knickrig wäre.“
„Dann musst du besser verhandeln.“
„Okay“, sagte Jessica. „Heute Abend, 22 Uhr dritte Etage. Da werde ich das ganze nochmal ganz neu aushandeln.“

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