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Kapitel 9 – Beim Italiener

Kapitel 9 – Beim Italiener
Ein paar Minuten später gingen sie zu seinem vor dem Haus geparkten Auto. Er fuhr mit ihr in die Stadt und führte sie in ein italienisches Restaurant. Er musste wohl schon öfters hier gewesen sein, denn er wurde freundschaftlich vom Wirt begrüßt. „Ciao bello, come stai? Chi è che piuttosto bella ragazza? La tua nuova ragazza?” “Sì, lei è il mio nuovo ragazza. Vorrei dare un’occhiata, come funziona con la sua. Avete un tavolo libero per noi?” “Sì del corso, prendere un posto.” Er konnte also fließend italienisch, das imponierte ihr sehr. Ein Kellner kam, begleitete sie an einen freien Tisch und gab ihnen die Speisekarte. Im Hintergrund lief Musik, sie glaubte Alice´s „Una Notte Seciale“ zu erkennen.

„Strane donne
Col ventre offeso
Danzano sui tacchi a spillo
Danzano questa notte
Intorno a un fuoco immaginario
Zingari coperti d’oro
Zingari che sono senza tempo”

Sie bestellte eine Pizza, er nahm eine Lasagne. Dazu tranken sie Wein. Sie unterhielten sich angeregt, als er plötzlich das Thema wechselte. „Hat dir das neulich im Hotel gefallen?“ Sie sah ihn überrascht an, sah sich um, sicher, dass andere Gäste nicht zuhörten. Aber das Restaurant war noch so leer wie bei ihrer Ankunft, an den Nachbartischen saß keiner. Sie wusste zuerst nicht, was sie auf diese so direkte Frage antworten sollte. Schließlich brachte sie ein leises „Ja.“ hervor. „Und vorhin in der Wohnung?“ „Das war noch viel besser!“ gestand sie ihm und wunderte sich über ihre eigene Offenheit. Er lächelte. „Das hört man gerne.“ Er machte eine kurze Pause, in der er ihr in die Augen sah. „Möchtest du so etwas wieder erleben?“ „Ja!“ antwortete sie sofort. „Was würdest du dafür tun?“ Sie sah ihn verständnislos an. „Was meinst du damit?“ „Ob du bereit bist, Bedingungen von mir zu akzeptieren.“ Sie war nun sehr verunsichert. Was sollte das heißen? Spielte er auf das Thema im Hotel und in ihrer Wohnung vorhin an? „Was für Bedingungen?“ Er lächelte sie schweigend an, dann sagte er: „Na, zum Beispiel, dass du deinen Slip ausziehst und zwischen uns auf den Tisch legst.“ „Und wenn ich das nicht mache?“ fragte sie unsicher. „Dann würde ich jetzt zahlen, dich nach Hause bringen und wir sehen uns nie wieder.“ „Das meinst du doch nicht ernst?“ Er nickte. „Oh doch.“ Sein Gesichtsausdruck verriet ihr, dass er das verdammt ernst meinte.

„Noi
Senza dignità
Oltre la montagna scopriamo l’amore
Qui, qui
Senza falsità
Noi ci amiamo come la mente non sa

Sie schwieg, sie dachte krampfhaft nach. Was bildete der Kerl sich eigentlich ein? Sie war nicht sicher, ob er das wirklich ernst meinte. Hatte sie es denn nötig, sich auf solche Spielchen einzulassen? Die Vernunft kämpfte eine Weile mit ihren Gefühlen, in ihrem Gehirn starteten Denkprozesse. Jetzt ergab Alles einen Sinn, weshalb er sie vorhin in ihrer Wohnung aufgefordert hatte einen Rock oder ein Kleid anzuziehen. Auch dass sie die Strumpfhose weglassen sollte. Dann beschloss sie, erst einmal mitzumachen. Sie stand auf, er hielt sie am Arm fest. „Wo willst du hin?“ „Auf die Toilette.“ „Musst du etwa?“ fragte er weiter. „Nein.“ „Dann bleib hier!“ Sie zögerte kurz, dann antwortete sie: „Ich möchte dir aber deinen Wunsch erfüllen.“ „Dann setz dich wieder. Ich möchte, dass du deinen Slip hier am Tisch ausziehst.“ Sie setzte sich wieder und überlegte kurz. So schnell ließ sie sich eigentlich nicht Einschüchtern, aber jetzt offensichtlich schon. Sie sah sich kurz um, von den anderen Gästen schien ihnen niemand Beachtung zu schenken. Sie schob das Kleid ein Stück herauf und griff mit beiden Händen darunter. Schnell fasste sie den Slip und zog ihn zu den Knien und schließlich bis zu den Knöcheln herunter. Schnell stieg sie daraus und zog das Kleid zurück. Sie sah sich noch einmal um, zögerte, und legte den schwarzen Slip auf den Tisch. „Und was ist, wenn der Kellner kommt?“ „Dann sieht er, dass du keinen Slip mehr an hast.“ grinste er sie an. Schweigend aßen sie weiter. Sie sah sich etwas nervös immer wieder um, ob jemand den Slip auf dem Tisch entdeckt hatte und sie nun ansah. Aber sie waren ungestört. Sie presste die Beine zusammen, fand das Gefühl, unten ohne da zu sitzen, sehr ungewohnt, aber ebenso erregend, auch wenn niemand etwas davon sehen konnte.

“Mantelli avvolti
In corpi antichi
Coprono le biciclette
Corrono lentamente
Su strade buie lastricate
Corrono incontro al niente
Corrono incontro all’infinito”

Ein oder zwei Minuten später kamen zwei Paare ins Restaurant. Zu ihrem Entsetzen kamen sie auf sie zu und setzten sich an den Nebentisch. Sie sahen auf den Slip, der offen und als solches gut erkennbar mitten auf dem Tisch lag. Sie wollte ihn vom Tisch nehmen, aber er hielt wortlos ihre Hand fest und schüttelte den Kopf. Sie ließ ihn auf dem Tisch liegen und schämte sich sehr, spürte, wie ihr die Röte ins Gesicht stieg. Wenigstens saß sie mit dem Rücken zu den Leuten. Der Rest der Pizza schmeckte ihr nicht mehr besonders. Er aß hingegen ungerührt seine Lasagne weiter. Sie wollte da weg, traute sich aber nicht, etwas zu sagen. In Ruhe trank er sein Glas Wein aus, dann spürte sie etwas an ihrem Schritt. Sie sah ihn erschrocken an. Er hatte beide Hände hier oben, doch was war das dann an ihrem Schritt? Sie überlegte und kam rasch zu dem Entschluss, dass er seinen Fuß zwischen ihren Beinen hatte. Er drängte ihre Schenkel auseinander und strich mit den Zehen über ihre Scham. Sie schloss die Augen und ließ es einfach nur geschehen. Immer aufdringlicher wurde sein Fuß und bahnte sich jetzt seinen Weg zum Zentrum ihrer Empfindungen. Mit seinem großen Zeh massierte er ihre Knospe, was bei ihr sofort ein unterdrücktes Stöhnen hervorrief. „Nicht, wenn das die Leute mitkriegen.“ Sie erkannte ihre eigene Stimme nicht mehr. „Na was schon? Sie sehen eine Frau, die mit geschlossenen Augen, die da sitzt und lustlos eine Pizza isst. Was ist also dabei?“ Unaufhörlich machte sein Zeh weiter. Sie konnte kaum noch das Besteck festhalten und konzentrierte sich darauf, so unauffällig wie möglich dazusitzen. Er aß in aller Ruhe seine Lasagne weiter.

Sie kämpfte mit sich, konnte sie sich einen Orgasmus hier inmitten der Leute in diesem Lokal erlauben? Nein! Aber der Zeh machte unaufhörlich weiter. „N.., n., nicht, hör auf, mir kommt es gleich.“ „Na dann lass es raus oder beiß die Zähne zusammen.“ Im selben Moment durchfuhr sie ein heftiger Ruck und sie spürte seinen Zeh in ihrer Grotte. Das war zu viel für sie. Sie schnappte sich die Serviette, hielt sie sich vor den Mund und gab leise wimmernde Laute von sich. Er lächelte sie an und aß an seiner Lasagne weiter, als sei nichts geschehen. Nichts an ihm deutete darauf hin, was er gerade mit seinem Zeh in ihrem Schritt machte.

Nachdem er mit dem Essen seiner Lasgne fertig war, dann winkte er den Kellner zum Bezahlen heran. Der starrte kurz auf den Slip, als er ihn sah, und dann auf sie. Sie wurde sofort dunkelrot und wäre am liebsten im Boden versunken. „È stato bene? Siete soddisfatti?“ „Si, tutto bene.“ „Come va la vostra ragazza gusto?“ „Sì, troppo” “E perché essa non si mangia?” “Essa non è ben stasera, mi dispiace“ Sie verstand zwar kein Wort, machte sich aber ihren Reim darauf, dass es wohl um ihre nicht aufgegessene Pizza ging. „Dispiace perdere, siete pronti? Può itake lontano?“ Sie reagierte nicht auf diese Frage. „Entschuldigen sie, sind sie fertig? Darf ich abräumen?“ Er fragte sie in einem deutsch mit typisch italienischem Akzent. Sie sagte nichts, sondern nickte nur kurz, zu sehr war sie mit dem Geschehen in ihrem Schritt beschäftigt. Der Zeh glitt rein und raus, immer wieder, so wie beim Geschlechtsakt. Sie verdrehte schon die Augen, dann ließ er von ihr ab. „Grazie, voglio pagare tutto.“ Bemerkte er am Rande. Der Kellner ließ sich weiter nichts anmerken und wünschte ihnen noch einen schönen Abend, nachdem er bezahlt hatte. „Egalati una sera.“ „Grazie fino alla prossima volta.“

„Noi
Senza dignità
Oltre la montagna scopriamo l’amore
Qui, qui
Senza falsità
Noi ci amiamo come la mente non sa
Noi
Senza dignità
Oltre la montagna scopriamo l’amore
Qui, qui
Senza falsità
Noi ci amiamo come la mente non sa….“

Sie standen auf und sie überlegte, ob sie den Slip nehmen sollte. Doch er griff schon danach und steckte ihn beiläufig ein. Sie spürte die Blicke der Leute vom Nachbartisch und war froh, als sie endlich das Restaurant verließen. Im Auto schwieg sie, sie wusste nicht, was sie sagen sollte oder wie sich verhalten sollte. Er unterbrach das Schweigen. „Es hat mir gerade gut gefallen, du warst sehr mutig.“ „Für den Anfang.“ Fügte er noch rasch hinterher. „Mutig für den Anfang. Pfff. Was bildet sich der Kerl bloß ein? Erst muss ich mich halb ausziehen und dann befummelt er mich auch noch mit seinen Füßen. Na das fängt ja heiter an.“ Die Gedanken schossen ihr spontan durch den Kopf. Gleichzeitig war da aber auch das, was sie sich insgeheim schon immer gewünscht hat. Dieses Etwas, was zu machen, was sie sich „unter normalen Umständen“ nie trauen würde. „Du bist ja so still, stimmt was nicht mit dir?“ „Es ist nur … Ich muss das Alles erst einmal verarbeiten. Erst zu Hause bei mir und dann das gerade in der Pizzeria. Ich weiß momentan nicht, was mit mir geschieht.“ „Hat es dir denn gefallen?“ Ihre immer noch anhaltende Erregung ließ nur einen Schluss zu. „Ja.“ „Aber?“ „Es ist nur … Ich habe so etwas noch nie gemacht und ich weiß ehrlich gesagt nicht, wo das noch hinführen soll.“ Er lächelte sie an. „Wohin soll es denn deiner Meinung nach gehen?“ „Na ja, es geht mir momentan einfach alles zu schnell …“ „Ich habe dir dazu schon mal was gesagt. Wenn du das nicht willst, absoluten Gehorsam und bedingungslose Hingabe, können wir es jetzt und hier sofort beenden.“ „Und dann?“ Er lächelte, doch diese Mal war es eher ein Grinsen. „Dann war es das. So einfach ist das. Ist es das, was du willst?“ Was wollte sie? Sich öffentlich blamieren, nein auf gar keinen Fall. Einen Freund, der sie fest durch das Leben führte, ja vielleicht. Einen Mann, mit dem sie den Sex so genießen konnte, wie mit ihm, auf jeden Fall. Nach Abwägung von Für und Wider entschied sie sich. „Nein, ich möchte schon mit dir weitermachen. Übrigens, danke für die Pizza.“ Er nahm sie in den Arm, drückte sie zärtlich an sich und streichelte sie. Jetzt war sie wie Wachs in seinen Händen. So verharrten sie eine Zeit lang und küssten sich zum Abschied heiß und innig.

Er brachte sie nach Hause und verabschiedete sich zu ihrer Überraschung an der Haustür. „Ich rufe dich in ein paar Tagen an.“ Und dann fuhr er weg. Sie ging hoch und setzte sich ins Wohnzimmer. Sie versuchte, einen klaren Kopf zu bekommen, ihre Gefühle zu ordnen. Später als sie sich auszog und untenherum nackt da stand, fiel ihr wieder ein, dass er noch ihren Slip hatte. Sie ging ins Schlafzimmer und schlüpfte in einen bequemen Hausanzug. Wenig später wollte sie schlafen gehen, konnte aber nicht einschlafen. Sie war derart aufgewühlt, dass sie erst wieder klare Gedanken hatte, nachdem sie Hand an sich gelegt hatte. Ina war fassungslos, als sie ihr am Telefon über die Erlebnisse des Abends berichtete. „Wie? Hast du etwa wirklich deinen Slip dort ausgezogen und da hingelegt?“ „Aber ja doch, wenn ich es dir doch sage. Übrigens er hat ihn noch.“ Es sprudelte einfach nur so aus ihr heraus. Sie brauchte in diesem Moment einfach nur jemanden, der ihr zuhörte. „Waas? Mit dem Zeh? Ach komm.“ „Ja wirklich, das kannst mir glauben.“ Sie berichtete alle Einzelheiten bis ins kleinste Detail. „Und? Wann werdet ihr euch wiedersehen?“ „Weiß ich nicht, mal sehen.“ Das Gespräch ging noch so weiter bis tief in die Nacht hinein, dann ging sie zu Bett und schlief ein.

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